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Alternative Wohnungsgestaltung
Bericht zum Tathergang


 

Die Story des Jahres !!!

© Kathrin Richter
 

Wien, 13.10.2001

Gerald und Kathrin lernen sich am Polterabend (6.10.2001) zum Ersten Mal kennen. Die zwei sind als Trauzeugen für Claudia und Michael vorgesehen, und bevor die ganze Geschichte beginnt, hier eine kleine Vorgeschichte:
Kathi gibt dem Gerald ihre Handynummer preis (sie macht es ganz bewusst), damit sie ihn ja nicht aus den Augen verliert. Warum? Um einen Plan schmieden zu können.... Es ist genau noch eine Woche Zeit bis zum Countdown, der nämlich am Samstag, den 13. Oktober 2001 stattfindet... Gerald und Kathrin schreiben sich die Hände beim SMSen wund - ein bisschen Flirt gehört dazu. Dann fragt Kathrin per SMS ohne Umschweife den Gerald, was er von einer Schlacht in der Wohnung des Brautpaares hielte.... Klar, er ist sofort dabei!

Also, es wird überlegt, wie sie am Besten an die Wohnungsschlüssel rankommen, ohne dass Claudia und Michael etwas davon merken. Kathrin macht sich auf der Suche nach Telefonnummern von Claudias Eltern und Gerald Michis Eltern. Kathrin wühlt in Schachteln herum und findet einige alte Briefe von Claudia. In dem Brief steht nämlich drinnen, wie Claudia den Michi am 13.10.1995 auf der Styroporparty in der Disco Miami in Hagenbrunn kennengelernt hat. Eine Idee ist entstanden....

Doch zurück zum Hauptproblem: Wie heißen denn die Eltern von der Claudia? Der Kathi fällt es nicht ein, sie denkt scharf nach.... Sie erinnert sich, dass Claudias Vater doch Goldschmied ist! Sie sucht also im Telefonbuch nach Kurt Hofbauer.... und findet eine Telefonnummer... und ruft ihn an.... Uff ... Claudias Vater nimmt Kathi am Telefon herzlich auf und ist auch von der Idee mit "die-Wohnung-etwas-versau'n" begeistert. Super, die Sache mit den Wohnungsschlüsseln ist also gebongt. Sofort wird Gerald von der Sache verständigt. Zusätzlich wird Kathi von Claudias Mutter informiert, dass das Brautpaar die Hochzeitsnacht auswärts verbringt. Das macht die Sache ja federleicht...

 

Okay, die Trauung wird vollzogen, das Essen im Restaurant verschlungen und die Unterhaltung wird genossen. Am runden Tisch flüstern die Trauzeugen unauffällig miteinander, wann es endlich losgehen wird.... Die Trauzeugen bekommen dann die Schlüsseln in die Hand gedrückt, und schon geht es Zahn um Zahn...

Kathi bringt ein Blumenmeer in die Wohnung des Brautpaares, Stefan (Kathis Freund), Gerald und Ricki, seine Freundin, fangen schon mal an: Schlafzimmer mit Ballons und Styropormit Luftballons aufblasen - natürlich nicht mit deren Lunge, sondern mit einem Supermega winzigen elektrischen Aufblasgerät, das Gerald super organisiert hat. Kathi fährt kurz weg und holt Sack Nummer zwo (Styropor!!!). Sack Nummer eins hat Stefan schon mal im voraus mitgenommen. Gerald, Ricki und Kathrin blasen Luftballons auf, Stefan bastelt an den zwei Schneemännern herum und verteilt 1 qm³ Styropor übers Bett des verehrten Brautpaares...

Computerzimmer mit KlopapierdekorationDas Arbeitszimmer wird von Kathi künstlerisch gestaltet, nachdem sie nach langem Suchen endlich das Klopapier (ist im Eigentum des Brautpaares) findet und sich an die Arbeit machen kann. Ein bisschen Gymnastik zwischen den Klopapierstreifen gemacht - ist nicht schlecht!

 

 

Gerald hängt übers Bett den "Just married" - Banner auf und einige Luftballons als Dekoration noch dazu - und fertig ist das Schlafzimmer....

Wohnzimmer mit LuftballonsEs sind etwa 100 bis 150 Luftballons aufgeblasen, die meisten davon sind im Wohnzimmer verlagert. Das Badezimmer dürfen wir ja auch nicht vergessen. Ricki macht sich an die Arbeit und füllt Plastikbecher mit Wasser, sodaß dem Brautpaar der Weg zum Waschbecken erschwert wird...

So verlassen die 4 Fleissigen die Wohnung und lassen die Pinguine gefesselt zurück. Das Oberhaupt der Pinguine ist nämlich am Klo gefesselt und geknebelt (er wollte ja glatt das Brautpaar davon verständigen!!) - er hatte eigentlich die Aufgabe, nur eine einzige Nacht, die Wohnung des Brautpaares zu bewachen. Nachdem Gerald, Ricki, Kathrin und Stefan die Wohnungstür aufsperrten, protestiert das Oberhaupt der Pinguinfamilie und will den Trauzeugen samt Anhang den Eintritt über die Schwelle verwehren.

gefesselter Pinguin am KloVier gegen einen, na, wie wird es wohl ausgehen? Das Ergebnis ist am Klo! Alle vier sind nun erschöpft, es war ein sehr ereignisreicher Tag und sie sind schon neugierig auf die Reaktion des Brautpaares!

 

Autor: Kathrin Richter

 

 

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