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Alternative Wohnungsgestaltung
Bericht zum Tathergang


 

Der Tag danach oder alternative Wohnungsgestaltung

 

Nach dem traumhaften Frühstück im Palais Schwarzenberg und einem erholsamen Herbstspaziergang fuhren wir gegen Mittag nach Hause und glaubten noch, einen angenehmen Tag nach den ganzen Vorbereitungen vor uns zu haben. Erleichtert stellten wir bei der Wohnungstür fest, dass keinerlei Veränderungen festzustellen waren. Ganz nach Tradition trug Michael Claudia elegant über die Türschwelle.

Doch die bis dahin herrschende Idylle änderte sich auf einen Schlag, als Michael ins Wohnzimmer trat - Luftballons, überall Luftballons. Und an einigen Stellen sogar Klopapier.

KlopapierkäferGlücklicherweise standen aber in der Küche auch die ganzen Blumen, die die Familie und Trauzeugen nach der Feier zu uns transportierten, während wir im Palais Schwarzenberg waren.

Misstrauisch wurden nun die Türen zu den anderen Zimmern geöffnet. Zunächst das Computerzimmer. Wie überdimensionale Spinnweben war das ganze Zimmer mit kunstvollen Klopapierverzierungen einfach unzugänglich gemacht worden. Sogar der kleine Glücksmarienkäfer auf Michael's Computer war wärmend eingewickelt.

das Schlafzimmer mit SchneemannStyropor & Ballons im SchlafzimmerIm festen Glauben, es kann eh nicht mehr schlimmer kommen, wurde die Schlafzimmertür geöffnet - wir haben uns getäuscht. So viel Styropor wie am Bett, am Boden, am Fensterbrett und auf dem Radio verteilt war, war nicht einmal auf der Styroporparty zu finden, bei der wir uns kennen gelernt hatten. Und auf dem Styropor lag eine Unmenge bunter Luftballons und sogar zwei Ballonschneemänner drauf. Ein "Just married" Schriftzug über dem Bett erinnerte uns an den Grund der Umgestaltung.

Im Badezimmer waren dann unzählige mit Wasser gefüllte Becher, die den Weg zum Waschbecken versperrten und in der Badewanne waren ein paar Wasserbomben. Wasserbecher im BadezimmerAber dann entdeckten wir das Gräuel: alle Pinguine waren gefesselt und manche sogar geknebelt worden. Und der größte von ihnen musste sogar eingesperrt am Klo auf Befreiung warten...

gefesselter PinguNoch immer überrascht, forschten wir als erstes die Täter der Wohnungsumgestaltung aus: es waren unsere lieben Trauzeugen, die ja eigentlich nur beim Transportieren der Geschenke und Blumen halfen. Unser ganzes innigstes Mitgefühl *räusper* bekamen ja Ricki und Kathrin, die über ihre wunden Finger vom vielen Luftballonknöpfen klagten. Wir erzählten auch Robert von dem Designvorschlag und er kam dann mit Sandra und seinem 6jährigen Sohn Daniel kurz vorbei. Geschafft !!! Die beiden Styroporsäcke *ko*Voller Energie half uns Daniel beim Aufräumen, indem er die ersten Ballons durch Sprung drauf zum Platzen bringen ließ - am liebsten hätte er wohl alle Ballons zerstört.

Danach gingen wir erst mal ins Hopfhaus Mittag essen. Doch dann begann das große Aufräumen. Nach nur 3-4 Stunden waren alle Luftballons vor dem Fernseher (der war damit unerreichbar, wenigstens ein Vorteil) und das Styropor in den dazugehörigen Säcken - das ergab zwei ca. 1m50 hohe Säcke voller Styroporflocken. Das dritte Zimmer und das Bad wurden auch geräumt, nur die Pinguine nicht gleich alle entfesselt.

Dann wurde nur noch für die Flitterwoche hergerichtet und es ging ab ins (wegen dem Styropor) frisch überzogene Bettchen.

 

 

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