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Nach dem langen Fotoshooting ging es endlich Richtung Strebersdorferhof los. In einem Konvoi von 9 Autos ging es mit einem Hupkonzert vom Rathaus über die Landesgerichtstraße zur Lände, dann ein kurzes Stück Donauuferautobahn und Prager Straße direkt in die Rußbergstraße. Wir schafften es tatsächlich, uns die rund 20 Minuten, in denen wir auch auf der Autobahn nie mehr als 50 km/h fuhren, nie zu verlieren. Allerdings meinte unser Abschlussfahrer (Onkel Hubert), dass mindestens zwei Ampeln eher nicht mehr gelb waren (Polizeiangehörige bitten wir, diesen Satz nicht gelesen zu haben ...).

Im Lokal wurden wir als erstes mit Sekt, Sekt Orange und Campari Soda sowie ein paar Appetithäppchen empfangen. Dann folgten Vorspeise, Suppe, Hauptspeise und Nachspeise (Festmenü siehe nächsten Seite). Zwischen den Gängen rafften sich unser Väter auf, jeweils eine Rede zu halten.

Nach dieser ersten Mästung durch das sehr gute Essen folgte die schwerste Aufgabe an diesem Tag: wir mussten (da gab's kein Entrinnen) Walzer tanzen. Kaum dass wir unser Solo mehr oder weniger elegant auf das Parkett hingelegt hatten, und wir hofften, uns erholen zu können, forderten uns Christian bzw. Petra auf ... danke ...*grummel*

Danach machten wir uns über den reichlich gefüllten Geschenketisch her. das FresspaketEine Riesenanzahl *schluck* ein Bungee-Jumping-Gutschein vom Donauturmvon Glückwünschen und fantastisch viele Blumen und Geschenke warteten darauf, von uns geöffnet zu werden.

Das - sagen wir mal *hüstel* originellste - Geschenk war dabei sicher der Bungee-Jumping-Gutschein vom Donauturm (152 m freier Fall auf der derzeit höchsten stationären Anlage der Welt) von Gerald und Ricki. *schluck*

*mhhhhhh*Anschließend gab es wieder etwas zum Essen: die Torte wurde angeschnitten. Um mit den dicken Bäuchen keine Müdigkeit aufkommen zu lassen, folgten dann ein paar Spiele.

Als erstes war die Braut gefordert: mit verbundenen Augen den Bräutigam an den Wadln erkennen unter allen anwesenden Männern: Naja, Michael wäre wenigstens die zweite Wahl gewesen. das Wadlspiel mit KathrinAußerdem war sie durch die Beine von ihrer Trauzeugin Kathrin durcheinander gebracht worden.
Umgekehrt folgte der Test über die Hände - hier konnten allerdings auch die gemeinerweise eingeschobenen Hände von Michaels Papa nicht beirren und Claudia wurde erkannt.
Anm. von Claudia: das ist ja wesentlich leichter, jemanden an den Händen zu erkennen!!

Danach folgten ein paar Gruppenspiele: Ballonspiel mit KampfeinsatzZuerst der Luftballontanz (je ein Pärchen mit einem Luftballon zwischen den Köpfen, der natürlich nicht runterfallen darf - Hände sind verboten und Rempeln erwünscht), den Christian und Petra durch den Einsatz gemeinster Tricks für sich entscheiden konnten ;-)Sesseltanz: der glückliche Sieger :-)

Und dann war da der Sesseltanz (das Spiel wo immer ein Sessel zu wenig ist und derjenige ausscheidet, der beim Aussetzen der Musik keinen Platz mehr findet - am Schoß sitzen verboten), den im Herzschlagfinale Claudias Papa mit letztem Einsatz gewann.

Als nächstes waren wieder wir gefragt - und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Im Übereinstimmungsspiel mussten wir angeben, auf wen etwas zutrifft. Wir durften uns dabei natürlich nicht sehen und hören. Auf Sessel sitzend, Rücken an Rücken, gaben wir unsere Antworten über das Hochheben eines Symbols - Claudia wurde mit einer Rose repräsentiert, Michael mittels einer Flasche *gr*. Neben ein paar leichten Fragen (Wer kocht besser? - Was jeder weiß, der Michael mal kochen gesehen hat oder gar was kosten musste, Anm. von Claudia: aber die Zimtwaffeln sind lecker!!) gab es da so Fragen, wer früher (bezogen auf die Uhrzeit) auf die Welt kam (da waren wir beide zeitigst idas Übereinstimmungsspieln der Früh dran, nur Michael noch etwas früher). Naja, ca. ¾ der Fragen haben wir gleich beantwortet...

Und schließlich folgte der spielerische Höhepunkt - die Tombola. Moderiert von Michael, gezogen von den Glücksfeen Ricki, Sandra, Kathrin und Claudia wurden unsere wertvollen Preise an die glücklichen Gewinner verteilt. Als Trostpreise für die Nicht-Gezogenen gab es Brieflose.

Abschließend gab es endlich wieder etwas zu essen - die Gulaschsuppe wurde serviert. Immerhin drei Gäste (Ricki, Gerald, Stefan) und Michael schafften es noch, etwas zu essen.

Müde aber glücklich ging es daraufhin los in die Hochzeitsnacht...

 

 

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