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Hochzeit
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Hochzeit

 

Während die Eltern und ein paar weitere Helferlein die Agape rauftrugen, gingen wir Gäste begrüßen, die schon recht zeitig bereits im Saal saßen. Anschließend wurden im Nebenzimmer (bzw. Nebensaal) mit der Standesbeamtin und Zeremonienmeisterin die letzten Details besprochen (Einzug, wann Aufstehen, etc.) sowie die Ringe übergeben.

Standesbeamtin und Klavierspieler sprachen sich noch ab, wann welches Lied gespielt wird. Inzwischen trafen immer mehr Gäste ein, und wir bemühten uns, alle zu begrüßen und kurz ein paar Worte auszuwechseln.

Schließlich waren knapp 50 Gäste eingetroffen und die Uhr zeigte kurz vor 11:00.

Es wurden alle hereingebeten, bis auf Claudia, sie wartete mit ihrem Vater draußen vor dem Saal. Schließlich begann die all zu bekannte Musik zu spielen und beiden betraten den Saal. Claudia's Gedanken waren, sich nur nicht auf das Kleid treten ;-)

Michael wartete vorne im Saal - es war irgendwie fremd und doch bekannt (man sieht es in unendlich vielen Filmen, doch wenn man keinen Fernseher mehr dazwischen hat, ist es doch ein merkwürdiges aber tolles Gefühl.

Während der Trauung konzentrierten wir uns beide möglichst auf die Rede, sich Zeit füreinander zu nehmen, jedoch konnten wir uns natürlich nicht alles genau merken. Zum Glück zeichnete ein Freund von uns die Hochzeit mit einer digitalen Kamera auf. So bleiben uns auch die Rede und die Klavierstücke in genauer Erinnerung. Weiters wurde unsere Hochzeit auch von einem Fotograf aus NÖ in einer Reportage festgehalten.

Nachdem wir beide die richtige - und lang geübte *g* - Antwort "ja" gegeben hatten, kam die wohl schwierigste Aufgabe an diesem Tag: das Ringeanstecken. Keine Ahnung, wie das Michael geschafft hatte, aber mit einer Hand war es unmöglich den Ring halbwegs auf den Finger zu stecken. So musste Claudia in Schwerstarbeit mit beiden Händen und Muskelkraft ;-) Michael den Ring anstecken. *puh*

Danach kam schon die nächste Hürde - so eine Hochzeit ist ja nicht gerade leicht verdient - das Unterschreiben. Zum Glück musste Michael als erster unterschreiben, so konnte Claudia in der nächsten Zeile einfach den Namen (natürlich nur den Familiennamen) abschreiben. Schließlich mussten auch die beiden Trauzeugen, Kathrin und Gerald, tätig werden, die bis jetzt nichts zu tun hatten und darunter unterschreiben.

Puh, das gröbste war also für's erste überstanden ...

 

 

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