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Einkäufe |
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Bei der Torte hatten wir nur soweit eine Vorstellung, dass es keine klassische schneeweiße Torte sein soll mit kitschigen Zuckerbögen, Marzipanblumen und einem kleinen Brautpärchen oben drauf. Durch das Internet stießen wir bald auf die Konditorei Hanauer und in die engere Wahl kamen eine sehr schöne Sonnenblumentorte, die sogenannte Milleniumstorte sowie die Rosentorte. Wir entschieden uns für die Rosentorte, 3stöckig mit echten apricotfarbenen Rosen. Zwar etwas klassisch, aber echte Rosen statt Marzipan :-) Ein Thema, das uns immer wieder beschäftigte, war die Agape nach der Hochzeit im Rathaus. Woher gut 50 Sektgläser nehmen? Welche Tische sind im Rathaus? Und gibt es dort Tischtücher? Und wer richtet eigentlich alles her und räumt wieder weg? ... Inzwischen sind wir stolze Besitzer von 60 Metro-Sektgläsern und 6 weißen Gastronomie-Tischtüchern. Beim Sekt hatten wir uns auch etwas verschätzt (uns blieben 3 von 8 Flaschen über). Und für den Auf- und Abbau konnten wir einen Studenten gewinnen. Dann fehlte da noch der Fotograf. Das war schon etwas schwieriger, da alle ähnliche Preise hatten und jeder einzelne natürlich seine besten Fotos in der Auslage - und die waren halt immer gut. Letztendlich entschieden wir uns für einen Fotografen aus Niederösterreich, den eine Kollegin und eine Tante von Claudia schon kannten und bei dem beide zufrieden waren. Eine ganz schwierige Entscheidung war das Thema Klaviereinlagen bei der Feier. Ein Klavierspieler war dank der Standesbeamtin bald gefunden, und er schickte uns eine Demo-CD, auf der er ca. 30 Lieder angespielt hatte - auf drei bis maximal fünf Klaviereinlagen kamen leider rund 10 gute Stücke. Zur Entscheidung der 4 besten wurden auch die Eltern miteinbezogen, nur waren es nachher eher noch mehr als weniger Stücke, die in Frage kamen. Wenn wir nicht irgendwann den Klavierspielen anrufen hätten müssen, würden wir uns wahrscheinlich immer noch nicht auf vier Titel entschieden haben ... Zwischendurch gab es eine Unzahl von Kleinigkeiten zu besorgen: Tischkarterln, Bücher für Hochzeitsreden (für unsere Väter), Bänder für die Autos im Konvoi, Tombolapreise, ... Langweilig ist vermutlich noch nie jemandem geworden, der eine Hochzeit plante. Letztlich war da noch die verzweifelte Suche nach einem Kamerakind, das uns die Zeremonie aufnehmen konnte - und wir dann in Martin (einem Freund von uns) fanden... Am Freitag vor der Hochzeit folgte noch eine Fahrt bei wunderschönem Wetter nach Schrattenberg, ein Ort nördlich von Mistelbach und nur einen Steinwurf von der Grenze entfernt - ein echt uriger, sympathischer Ort, an dessen Straßenrändern fast mehr Traktoren als Autos parkten. Dort hatten wir bei der Konditorei Höss auf Empfehlung hin unsere Kekse bestellt. Diese lieferten wir dann gemeinsam mit der Sitzordnung, den Tischkarterln und der Musikanlage beim Strebersdorferhof ab. Abends fuhren wir dann ins Hopfhaus essen - das letzte als Junggesellen (Claudia bestellte ein Bruschetta mit einem Krügerl, Michael Spinatspätzle und einen weißen Sturm). Dann hofften wir nur mehr, daß wir eh nichts vergessen hatten... |
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