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Einladungen

 

Auch bei den Einladungen sahen wir uns zuerst die "konventionellen" an. Allerdings waren wir uns rasch einig, dass weiße Kutschen, Zylinder, Pferde und Blümchen nicht zu uns passen. Es sollte ein fröhlicher Tag sein und da passten auch keine todernsten Kartensprüche rein. Es kamen zwei Titelbildchen der Einladungskarten in frage: Wir entschieden uns dann doch für das "lässigere" *g*.

(zum Vergrößern wieder Bildchen anklicksen)

Titelbild des Buches
"Weisst du eigentlich, wie lieb ich dich habe ... ?!"

Uli Stein - Joker aus Millionenshow
"Bevor ich mich endgültig entscheide - kann ich das Publikum befragen oder einen Freund anrufen?"

Einen der beiden folgenden Sprüche schrieben wir dann auf die Innenseite:

Der erste tut`s um die Moneten,
der Zweite weil's Mama so spricht,
der Dritte ließ sich überreden,
der Vierte, weil er Vater wird.
Der Fünfte möcht` zur Ruh` sich setzen,
der Sechste ist nicht gern allein,
der Siebente will sich ergötzen,
der Achte denkt: Es muss mal sein.
Der Neunte tut`s aus Mitleidstriebe,
Doch wir zwei tun's aus wahrer Liebe
Man lädt nicht ein zum Hochzeitsfest,
damit man sich beschenken lässt.
Wollt Ihr es trotzdem, weil's so Sitte,
dann haben wir die eine Bitte,
zerbrecht Euch nicht erst lang den Kopf,
wir haben Schüsseln, Gläser, Topf,
unser Hausrat ist komplett,
vom Besen bis zum Federbett.
Wollt Ihr uns eine Freude machen,
dann lasst doch unser Sparschwein lachen.

Zu- und Absagen, Glückwünsche, Beifallskundgebungen, Beileidsäußerungen, sowie spitze Bemerkungen bitte an

claudia.hofbauer@gmx.at wagnerm@gmx.at

Nach einigen Großeinkäufen in einem Papiergeschäft auf der Wagramerstraße und im Donauzentrum musste unser Tintenstrahldrucker einige Nachtschichten einlegen und drucken, bis er zu rauchen begann *g* Als Belohnung bekam er zumindest eine frische Patrone verpasst.

Danach mussten wir die Innenblätter etwas kleiner schneiden und brauchten Samstag zu Mittag eine Papierschneidemaschine. Wir gingen in den nächsten Copyshop und nahmen nach einer kleinen Spende in die "Kaffee-Kassa" die Schneidemaschine für eine dreiviertel Stunde in Beschlag. Dann wurde noch eifrigst geklebt, Bänder gebunden und die Kuverts beschriftet.

 

 

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