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Flitterwochen

 

Für unsere Hochzeitsreise kamen zwei Städte in die engere Wahl: Rom und Florenz. Da es angeblich in Rom besonders viel zu Sonne !!besichtigen gab, entschieden wir uns doch für das etwas gemütlichere Florenz. Über das Internet wurde ein Hotel gefunden und für fünf Tage reserviert, bei AUA ein Flug gebucht und im Donauzentrum zur Vorbereitung ein Reiseführer gekauft ...

ein mit Essiggurkerl aufgeweichtes Käseweckerl *mhh*Der Flug ging sehr zeitig am Montag mit der AUA nach München, und nach einer kleinen Stärkung in der Business-Lounge ging es weiter mit Lufthansa nach Florenz. Da der Flughafen in Florenz sehr klein ist, war auch die Flugzeuggröße entsprechend angepasst, und wir konnten die guten Bremsen beim Landen bewundern ;-) Wieder einmal mussten wir feststellen, dass das Essen bei Lufthansa nicht unbedingt zu den frischesten zählt ...

Dafür überraschte uns in Florenz beim Ankommen gleich die Sonne und blieb uns die ganze Woche erhalten. Wir hatten alle fünf Tage rund 24 Grad, in der Sonne (von der es wirklich reichlich gab) hatte es sicher über 30 Grad, kein einziges Wölkchen weit und breit im Anflug - und das in der zweiten Oktoberhälfte. Glücklicherweise waren wir gut für den Herbst ausgestattet und hatten jeder zwei dicke Pullover dabei.

Gelati :-))Unser Hotel - das De Rose Palace Hotel - in Florenz war ein äußerst nettes 4*-Hotel ziemlich nahe beim Stadtzentrum. Zum Frühstück gab es ein kleines aber leckeres Buffet, und das Zimmer war sogar mit einem Whirlpool ausgestattet.

In den nächsten Tagen erkundeten wir zu Fuß die sehr nette und klischeemäßig typisch italienische Stadt. Bei der Hitze gönnten wir uns jeden Tag mindestens ein Eis - mehr als wir den ganzen Sommer über hatten (besonders Rum-Krokant war lecker *schmatz*). An einem Abend verbrachten wir sogar unser Abendessen in einem Gastgarten im Freien mit kurzen Ärmeln und um etwa 21 Uhr (es war also schon lange dunkel) war es immer noch sehr warm.

Sonnenuntergang am Meer *träum*Am Mittwoch, den 3. Tag, mieteten wir ein Auto (Opel Astra). Als erstes erkundeten wir San Giminiano und danach Siena. Da wir noch Zeit hatten und es nicht viel Verkehr gab, fuhren wir spontan los Richtung Pisa. noch immer schief ...Zuerst ging es nach Marina di Pisa und erlebten einen richtig kitschigen Sonnenuntergang am Meer, danach besuchten wir den Turm in Pisa (es war zwar schon dunkel, aber er war wirklich ziemlich schief).

Einerseits war dieser Urlaub eine Erholung gegenüber den vielen Vorbereitungen vor der Hochzeit, andererseits spürten wir nach diesen fünf Tagen unsere Füße doch sehr deutlich ...

Wir bestiegen den Glockenturm und die Kuppel des Florenzer Doms, besichtigten das naturwissenschaftliche Dom von FlorenzMuseum (sahen dort den Mittelfinger von Galileo Galilei *mh*), spazierten durch den Boboli-Garten und genossen die Aussicht vom Michelangelo-Platz über Florenz.

Am Freitag mussten wir dann wieder aufbrechen. Nach einer sehr kurzen Taxifahrt waren wir etwas zu früh am Flughafen und tranken noch etwas in der VIP-Lounge (tja, der Michael ist inzwischen schon ein Lufthansa-Senator wegen der vielen Fliegerei). Doch dann gab es irgendwelche Probleme und wir flogen erst mit 40 Minuten Verspätung ab, womit wir unseren Anschlussflug in Frankfurt verpassten und weitere 4 Stunden in einer Senatoren-Lounge verbringen mussten (da hilft einem jeder Status nix). Naja, aber zumindest gab es dort Fernsehen, kleine Snacks und trösteten uns mit Sekt. Am nächsten Tag gab es dafür dann frischen, grünen Spargel, den wir (im Oktober!) aus Italien importiert hatten ...

zum Panoramabild von Florenz

 

 

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